Klee-Blüte - copyright Paul Bock

Wenn Pestizide, Biozide, PCB & Co. Mensch und Umwelt krank machen

Meldungen über Pflanzenschutzmittel wachsen wie Krebsgeschwüre

Täglich erschrecken uns neue Nachrichten über Pestizide und andere Chemieprodukte, die Mensch und Umwelt nachhaltig zusetzen. Sie lösen bleibende Erkrankungen bei vielen Menschen aus. Wie neueste Untersuchungen zum Beispiel zeigen, stört die Anwendung von Glyphosat in der Landwirtschaft die gesunde Entwicklung von Föten und löst schwere, dauerhafte Erkrankungen bei Menschen aus. Die natürliche Artenvielfalt schwindet erheblich. So verirren sich beispielsweise Bienen auf ihrer Nahrungssuche und finden ihren heimatlichen Bienenstock nicht mehr.

 

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Arztpraxis by Thommy Weiss – pixelio.de

Leider reichern sich zahlreiche Gifte, die verantwortungslos auf die Felder aufgebracht werden, zu einem hochprozentigen Cocktail. Das Gemenge bleibt oft unübersehbar hinter einer Maske verborgen – sogar für Wissenschaftler. Die Folgen zeigen sich meist erst nach unbestimmter Dauer. Und: sie sind unberechenbar.

Kleine Sammlung aktueller Meldungen zum Thema für Sie

Heute möchte ich Ihnen ein kleines Päckchen neuer Nachrichten aus dem weiten Themengebiet chemischer Gifte an die Hand geben. Wenn Sie Lust haben, schnüren Sie es auf und informieren Sie sich dazu. Die Themen gehen uns alle hautnah an.

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Bienen sammeln Nektar auf Sonnenblume – copyright Paul Bock

WDR: „Gartenarbeit: Ohne Chemie gegen Unkraut“

Der empfehlenswerte Beitrag von Anja Koenzen bietet Ihnen auch zwei Videos an.

Süddeutsche Zeitung: „Hunderte Firmen unterwandern Chemie-Kontrollen der EU“

Der spannende Artikel deckt auf, wie auf diese Weise giftige Schadstoffe Menschen und Umwelt verseuchen. Ebenfalls empfehlenswert!

Umweltbundesamt (UBA): „UBA gibt Tipps zu biozidfreier Schädlingsbekämpfung“

Umweltbundesamt: Bericht zur 2. Fachtagung „Die pestizidfreie Kommune“

Im Bericht finden Sie weitergehende Links.

DER AKTIONÄR: „Bayer – Ein Wettlauf gegen die Zeit?“

Diese Börsenseite beleuchtet das Dauerthema der finanziellen Misere bei Bayer und Monsanto aus Anlegersicht. Darüberhinaus bietet Ihnen der Artikel den Zugriff auf weitere Links zum Thema.

ntv: „Bayer-Tochter wieder vor Gericht – L.A. verklagt Monsanto für Giftschäden“

Seit Jahrzehnten sind PCB (Polychlorierte Biphenyle) verboten. Trotzdem verpesten noch immer ihre Rückstände die Umwelt. Beim Menschen führt chronische PCB-Aufnahme zu Haarausfall, Leberschäden und Immunschwäche. Außerdem kann sich Unfruchtbarkeit entwickeln. Vor diesem Hintergrund hat Los Angeles nun Klage gegen Monsanto eingereicht. Die Frage dabei: Wer bezahlt die kostpieligen Entsorgungen?

Auch die Frankfurter Allgemeine und finanzen.net berichten aktuell dazu.

CHEMIE.DE: „Französische Umweltbehörde verbietet Fungizid-Wirkstoff“

taz.de: „Krebskranker Gärtner aus Melbourne – Erster Australier klagt gegen Bayer“

Und wieder macht das Pflanzenschutzmittel Glyphosat Schlagzeilen.

tagesschau.de: „Glyphosat-Hersteller Monsanto – Die unbeliebteste Firma der Welt“

KONTRAST.at: „Glyphosat-Verbot kommt in Österreich“

ZEIT ONLINE: Der Bayer-Konzern zeigt Reue im Glyphosat-Drama

Die Bayer AG publiziert in Zeitungen: „Wir haben zugehört. Und verstanden.“ Jutta Hoffritz analysiert für Sie die Situation des Agroriesen.

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copyright Paul Bock

taz.de: „Schwarze Liste von Monsanto – 600 Freunde und Feinde“

Die Vorgeschichte dazu lesen Sie in folgenden Beiträgen:

„Monsanto führte Listen über Gegner“

„Monsantos Listen-Skandal weitet sich europaweit aus“

Ich wünsche Ihnen gesunde, sonnige Tage und erholsamen Schlaf in milden Nächten. Bleiben Sie bitte weiterhin kritisch.

Ihr Paul Bock

 

© Paul Bock

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ENDLICH ÖFFENTLICHER KLARTEXT!

Feinstaub und die gesundheitlichen Folgen!

Hier wird es endlich mal ehrlich benannt, was ich schon lange als Info weiter gebe:

Allergien, Herzkranzgefäß-Erkrankungen, Asthma, Alzheimer, Neurodermitis, Chronische Entzündungs-Erkrankungen generell, Schleimhaut- und Haut-Schutzfunktions-Zerstörung…

DAHER IMMER WIEDER NEU MEINE BITTE, BIS DIESE ALS JAHRELANG GESTREUTER INFO-TROPFEN ZUR ÜBERSPÜLENDEN, ROLLENDEN WELLE WIRD:

DENKT NACHHALTIG, ÄNDERT ETWAS BREITER, DENKT UND HANDELT, LEHRT, PRODUZIERT, KAUFT UND NÜTZT ANDERS, NEU, NATÜRLICH!

Dank an diese mutige Sendung mit Ihren „Menschen“ dahinter.

Besonderer Dank an diese mutige Umweltmedizinerin!

Sie sagt es:

Es wird immer schlimmer durch Potenzierung der Schadstoffe und daher kommt viel mehr

URSACHENFORSCHUNG statt Symptombehandlung

zum Vorschein und zur Anwendung!

ENDLICH!

Nur, für unsere Generation in der Auflösung als Betroffene ist es leider zu spät. Doch wenigstens zukünftig im Nachhinein hat sich diese Info-Arbeit im Kreise unserer Helfer und Unterstützer gelohnt und ist nun doch für weitere Generationen wachrüttelnd gewesen.

Hoffen wir, dass solche Forscher und Mediziner nicht mehr weiterhin durch Chemielobby und Politik „verschwinden“ aus ihren Jobs und Arbeiten. Schützen und unterstützen wir sie, bitte!

BITTE DEN LINK ANKLICKEN:

Im Film der unten als Link zu sehen ist wird u. a. eine Umweltmedizinerin zu Wort kommen und das Helmholzinstitut München, demnächst dann auch in Augsburg das Forschungsinstitut für Umwelt und Gesundheit dort ebenso benannt und eben von dort im Klartext geredet!

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzMyNDRiY2YxLTUzM2YtNGZlOS1hYjk1LWI0NzkxZGYxYjZjNw/

Hier ein anderer Fund, den ich zu obiger Sendung zufüge als Nachtrag, denn auch das ist wichtig, als ein Teil der Wahrheit.

Auch das gehört dazu:

Die geringste, winzigste Dosis ist schon toxisch, vermischt mit anderen Schadstoffen logisch noch gefährlicher zerstörend und als Nervengifte weit verbreitet als Pestizide sowieso für das Leben an sich und für das Menschenleben mit Gesundheit ebenso lebenszerstörend nachhaltig

VERGIFTEND MIT VERGIFTUNGSFOLGEERKRANKUNGEN UND AUFLÖSUNG!

Ein Link dazu von einer Leserin und PESTIZIDFREIE REGION Gruppen Nutzerin auf Facebook für Euch:

http://www.bund-rvso.de/insektensterben-luege-kein-.html

„Ich hoffe auch das er die toten Bienen untersuchen lässt!“, schreibt diese engagierte Frau in unserer Facebook Gruppe PESTIZIDFREIE REGION.

Weiterhin schreibt sie:

„Allein schon, um andere Bienen, Wildbienen, Tag- und Nachtfalter, Käfer usw. zu schützen.

2008 kam es zu einem Bienenmassensterben in Baden-Württenberg durch Pestizidanwendung, (s.Link)!

Man muss sich nur vorstellen, dass die heutigen Pestizide insbesondere Insektizide 5.000-10.000 mal giftiger als DDT damals sind. Siehe dazu die untere Tabelle des Toxiologen, Dr. Jean – Marc Bonmantin, im Foto.

1 Teelöffel Neonic’s töten 1,25 Millionen Bienen pro Tag.

3 mit Neonics gebeizte Maiskörner töten eine Maus

5 mit Neonikotinoiden gebeizte Maiskörnet töten ein Rebhuhn, einen Fasan auch als Beispiele nur von vielen die Saatkrähe… !“

(Zitat Ende).

Es gibt noch mehr Lebewesen, Pflanzen, Menschen, die langfristig derart mit kleinster Dosis schon langsam aber qualvoll und nachhaltig vergiftet und

WEITERE VERGIFTUNGSFOLGEERKRANKUNGEN FOLGEND

derart vergiftet werden.

Dieses Foto hat sie dazu gemacht und gibt es weiter an die Leserschaft der PR:

Quelle und Rechte des Bildes siehe Foto. Zur Teilung und somit Veröffentlichung von dort aus freigegeben.

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BASF, Bayer AG & Co. missachten EU-Recht zu Chemikalien

BUND deckt Missstände im EU-Chemikalienrecht auf

Nach Recherchen des BUND e.V. (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) missachten zahlreiche große Unternehmen das europäische Chemikalienrecht. Dieses Ergebnis ergab sich nach Auswertung aktueller Daten des BfR (Bundesamt für Risikobewertung). Dabei nahm der BUND Chemikalien unter die Lupe, die unzählige Haushalte verwenden. Damit zeigen die Recherchen ein sehr aussagefähiges Bild, das eine große Gefahr für Mensch und Umwelt bedeutet. Denn die Firmen umgehen die sogenannte REACH-Verordnung, die für alle europäischen Staaten gilt und zahlreiche Details genau regelt: von der Registrierung und Bewertung der Stoffe bis hin zur Zulassung und Einschränkung bei der Verwendung. Die genaue Bezeichnung der europäischen Chemikalienverordnung lautet Verordnung (EG) 1907/2006.

Das Umweltbundesamt (UBA) bietet Ihnen zu REACH noch mehr Infos und weiterführende Links.

Hier auch eine Publikation für Sie zum REACH-Kongress 2018 im pdf-Format zum Lesen, Ausdrucken und Herunterladen.

EU-Chemikalienverordnung REACH soll Mensch und Umwelt schützen

Die REACH-Verordnung verpflichtet Unternehmen und Industrie dazu, Mensch und Umwelt  eigenverantwortlich vor Chemikalienschäden zu schützen. Das Wort REACH bezeichnet eine Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben englischer Begriffe, die die Verordnung näher beschreiben: Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien).

Wenn Sie möchten, lesen Sie auf chemie.de noch mehr zur REACH-Verordnung. Dort erfahren Sie neben dem REACH-Zeitplan weitere Infos zur Geschichte und sogenannten Sicherheitsdatenblättern.

654 Großunternehmen torpedieren Verbraucherschutz

Wie die Süddeutsche Zeitung (EMPFEHLENSWERTER BEITRAG!) berichtet, halten sich offenbar 654 weltweit agierende Unternehmen nicht an die in der EU gültige REACH-Verordnung. Daher leben zumindest alle Europäer ohne den angestrebten Verbraucherschutz. Chemikalien, die noch nicht unter die REACH-Verordnung fallen, gefährden die Gesundheit von Mensch und Umwelt. Die Unternehmen missachten damit nicht nur die Verordnung, sondern bringen ihre Produkte oft auch ohne entsprechende Registrierung in den Verkehr.

Wie Erfahrungen zeigen (z.B. Glyphosat und weitere Pflanzenschutzmittel), können Geschädigte dann nur über umfangreiche, langwierige Klageverfahren zu ihrem Recht kommen. Natürlich muss dabei ein schlüssiger Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und noch nicht registrierten Produkten hergestellt werden.

Chemikalien bedrohen 413 Millionen Europäer

Laut Statistischem Bundesamt leben in Europa ungefähr 413 Millionen Menschen, die potentiell von nicht registrierten Chemikalien geschädigt werden können. Sicherlich wissen zahlreiche Betroffene gar nicht, dass eine haushaltsübliche Chemikalie sie verseucht hat. Denn Aufklärungen der Hersteller erfolgen nicht – vielleicht aus gutem Grund. Wichtig dabei aber sind immerwährende unabhängige Recherchen und Studien, die solche Missstände aufdecken. Trotzdem bleiben bisher aufgetretene, gesundheitliche Beeinträchtigungen für Mensch und Umwelt noch völlig ungewiss. Die EU muss zukünftig streng darauf achten, die Einhaltung der REACH-Verordnung regelmäßig zu überprüfen und aufgedeckte Lücken zu schließen.

 

Aktuelle Infos für Sie zum Thema „Umwelt und Gesundheit“

Wie bei jedem Beitrag freue ich mich auf Ihre Kommentare.

Bleiben Sie weiterhin kritisch und gesund!

© Paul Bock

 

Schwalbenschwanz copyright Paul Bock

Monsanto listete Kritiker in sieben europäischen Staaten auf

Bayer-Tochter Monsanto listete Kritiker in sieben europäischen Staaten auf

Wie Vertreter der Bayer AG jüngst mitteilten, werde das Unternehmen alle Personen, die auf den Listen stehen, nun darüber informieren. Wie die Frankfurter Allgemeine in ihrer Ausgabe vom 21.5.2019 schreibt, soll das „bis spätestens Ende kommender Woche“ geschehen. Tatsächlich wirft der Listen-Skandal noch ein Bündel von ungeklärten Fragen auf. Zum Beispiel weiß die Bayer AG nicht genau, wieviel Adressen die Listen enthalten oder ob weitere Aufstellungen existieren.

Noch mehr aktuelle Berichte zum Listen-Skandal lesen Sie bei

ZEIT ONLINE

tagesschau.de

tagesschau.de bietet Ihnen hier den aktuellen Bericht vom 19.5.2019 mit breitem Hintergrund-Material zu Monsanto: „Die unbeliebteste Firma der Welt“. Wenn Sie möchten, laden Sie sich dort ein Audio sowie ein Video dazu herunter.

Chemie.de bietet Ihnen umfassende Informationen zum Monsanto-Konzern. Dort lesen Sie zum Beispiel Details zur Geschichte, zum Produktportfeuille und zu Rechtsstreiten des Unternehmens. Monsanto hat übrigens das weltbekannte Entlaubungsmittel Agent Orange entwickelt und vertrieben. Vielleicht kennen Sie es aus dem Vietnamkrieg. EMPFEHLENSWERT!

Wenn Sie sich über Pflanzenschutzmittel, Glyphosat & Co. informieren möchten, schauen Sie einfach einmal ins „Dossier zum Thema Glyphosat & Co.“.

Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit. Bleiben Sie bitte weiterhin kritisch und wachsam.

© Paul Bock

 

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Glyphosat verpestet Honig – Imker und Imkerinnen wehren sich

Vergifteter Honig zum BMEL nach Berlin gebracht

Am 17.5.2019 transportierten Sebastian Seusing und Camille Hoonaert ca. 600 Kilogramm ihres Honigs nach Berlin. Das Imkerpaar produziert seinen Honig in einem Erwerbsbetrieb im Brandenburgischen Land. Wie allerdings im April 2019 Untersuchungen im Labor bestätigten, ist der Honig der Bioland Imkerei Seusing mit Glyphosat belastet. Daher darf er nicht in den Verkehr gebracht werden. Das Labor wies nach, dass das Herbizid Durano TF von Monsanto die schwere Vergiftung verursacht. Das Gift enthält das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat.

Das Imkerpaar zog also nach Berlin vor das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Unterstützt von der Aurelia Stiftung und weiteren Imkern und Imkerinnen protestierte es dort, um den Imkern den Rücken zu stärken, den Bienenschutz voranzutreiben und Pestizideinsätze zu unterbinden. Sie übergaben der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen offenen Brief. Damit erinnerten sie sie an ihre große Verantwortung für die ökologische Vielfalt und den bedeutenden Weltbienentag am 20.5.2019.

Lesen Sie mehr zu diesem aktuellen Fall im PRESSEPORTAL

Glyphosathaltige Gifte verbreiten sich über Luft und Boden

Inmitten der Imkereien befinden sich immer auch Felder und Wiesen, also landwirschaftliches Nutzland. Dort bringen Landwirte regelmäßig Pflanzenschutzmittel aus, die durch Wind und Wetter verteilt werden. So sammelten Bienen der Bioland Imkerei Seusing natürlich Pollen auch im Umkreis der Bienenkästen, wo sie saftiger, gelbblühender Löwenzahn anlockte. Der Bauer hatte die Wiese mit dem Herbizid Durano TF von Monsanto besprüht, wovon er Herrn Seusing allerdings nicht rechtzeitig unterrichtete. So nahmen seine Bienen das Gift beim Kontakt mit den Blüten auf, und der Honig wurde belastet und musste entsorgt werden.

 

© Paul Bock

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Pestizid-Prüfungen der EU gefährden Wildbienen-Populationen

EU-Kommission arbeitet halbherzig

Die EU-Kommission steht nicht nur zeitlich unter Druck, um Pestizide vor ihrer Zulassungsverlängerung zu prüfen. Inzwischen werde sie ihre Prüfungen wohl auch weniger streng durchführen. Das berichtet Jost Maurin von taz.de in seinem Bericht, der Ihnen gut recherchierte Fakten und Hintergründe quasi direkt aus Brüssel auf den Tisch legt.

Wie Jost Maurin schreibt, berücksicht der Entwurf der EU damit die Ziele der Pestizidproduzenten, wie zum Beispiel der Bayer AG. Außerdem werde die genaue Überprüfung der Gifte stark eingeschränkt. So werde nur noch ein kurzer, also akuter Körperkontakt der Insekten mit den Pestiziden unter die Lupe genommen. Auch inwieweit die Mittel sich auf die Entwicklung von Larven auswirken bleibt außen vor. Ein Blick auf EU-Mitgliedsstaaten zeigt, dass die Niederlande und Großbritannien den notwendigen Insektenschutz torpedieren. Darunter fällt besonders der Bienenschutz.

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Bayer AG steckt in ernsten Schwierigkeiten

Jeder von Ihnen, der das Thema Pestizide und Glyphosat verfolgt, weiß, dass die Bayer AG und ihr Tochterunternehmen Monsanto inzwischen in gefährlichen Stromschnellen rudern. Wie zahlreiche Pressemedien mitteilten, schrumpfte der Marktwert der Bayer AG infolge des Glyphosatskandals in kurzer Zeit sogar unter den Übernahmepreis von Monsanto. Ein hochprozentiger, kaufmännischer Flop, der das DAX-Unternehmen bis ins Mark erschüttert.

Übrigens kündigte die Bundesumweltministerin Svenja Schulze an, den Glyphosateinsatz in Deutschland bis 2023 zu unterbinden. Das sehe auch der Koalitionsvertrag vor. ZDF heute und BR24 haben das Thema für Sie ganz aktuell aufgegriffen.

 

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„Monsanto – Mit Gift und Genen“

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch ein SEHR EMPFEHLENSWERTES VIDEO aus YouTube ganz eng ans Herz legen. Der Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin zeigt Geschäftspraktiken und Erzeugnisse des Monsanto-Konzerns in klaren Recherchen, wissenschaftlichen Fakten, Bildern und Interviews. Das Video als ARTE Doku HD rollt das Thema aus zahlreichen Gesichtspunkten vor Ihnen aus und dauert daher 1 Stunde 49 Minuten. Wenn Sie aufs Erste nicht soviel Zeit haben, können Sie es sich jederzeit später ansehen oder zwischendurch auf die Pausetaste drücken. Dazu wünsche Ihnen reichhaltige Erkenntnisse. Den Filminhalt lesen Sie am besten auf wikipedia übersichtlich nach.

Bayer Global informiert Sie

Jeder Beitrag erhebt den Anspruch auf Ausgewogenheit. Daher füge ich Ihnen an dieser Stelle schließlich noch eine Seite der Bayer AG an. Das Unternehmen bietet Ihnen dort umfangreiches Info-Material verschiedener Bereiche an. Im Nachrichtenteil können Sie zum Beispiel nach Themen, Produkten, Bereichen und Standorten recherchieren. Eine ausgefeilte Filterfunktion hilft Ihnen dabei. Aber auch weitere Kategorien wie zum Beispiel „Publikationen/Magazine“ mögen Ihnen Türen zur umstrittenen Bayer AG öffnen. Wenn Sie möchten, blättern Sie die Infoseite einmal auf. Ich denke, jeder von uns sollte feststellen, wo Stolpersteine liegen.

Weitere aktuelle Infos zu Pestiziden, Glyphosat & Co. lesen im „Dossier zum Thema Glyphosat & Co.“ beim oekobeobachter.

Nun grüße ich Sie ganz herzlich aus der stillen, mittelfränkischen Nacht und freue mich auf Ihre Kommentare.

© Paul Bock

Pflanzenschutzmittel vergiften Natur, Umwelt und Menschen nachhaltig copyright Claudia Weidt-Goldmann

Neuer Redakteur für Pestizidfreie Region – BVL bietet Ihnen tagesaktuelle Infos zu Pflanzenschutzmitteln – BVL und BfR zu Glyphosat

Neuer Redakteur nun im Boot für Pestizidfreie Region

Als neuer Redakteur der Pestizidfreien Region möchte ich Sie heute zunächst kurz begrüßen und Ihnen ein paar Worte zu meiner Person verraten. So erfahren Sie, wer nun auch auf dem Blog aktuelle Infos für Sie veröffentlicht. Als überzeugter, manchmal wütender Umweltschützer habe ich mir in den letzten Jahren viel Wissen zu Umwelt-und Naturschutz angeeignet. Diese Kenntnisse schärfen meine Sinne, um sie leichter an Sie weiterzugeben.

Ohne Recherche aus zahlreichen Quellen geht es nicht
Ohne Recherche aus zahlreichen Quellen geht es nicht

In einfacher, verständlicher Sprache versuche ich, Ihnen undurchsichtige Sachverhalte zu verdeutlichen. Durch genaue Recherchen biete ich Ihnen reichhaltiges Informationsmaterial, das Ihr Wissen zu Umwelt und Natur aktuell bereichert. Ich heiße Paul Bock.

Doch nun Schluss mit einführenden Worten.

BVL bietet Ihnen tagesaktuelle Infos zu Pflanzenschutzmittel

Bei meinen Recherchen über Pestizide stieß ich auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Das Amt wird Ihnen wohl bereits bekannt sein. Denn es kümmert sich um zahlreiche Bereiche, die jeden von uns angehen: zum Beispiel Lebens-, Futter-, Pflanzenschutzmittel, aber ebenso Tierarzneimittel. Auch der Bereich Gentechnik fällt in sein Aufgabenspektrum. 

Das BVL arbeitet als sogenannte Bundesoberbehörde selbstständig im  Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Wie Sie vielleicht wissen, leitet Frau Julia Klöckner das Ministerium.

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BVL und Bundesinstitut für Risikobewertung zu Glyphosat & Co.

Nach wie vor bleibt Glyphosat im Fokus der Medien. Das hochbrisante Pflanzenschutzmittel wirkt als sogenanntes Herbizid, also als aggressives Unkrautvernichtungsmittel. Nachweislich verursacht es auch weitere ökologische Schäden: es führt zum großflächigen Insektenschwund. In der Folge zum Vogelschwund. 

Das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) und das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) veröffentlichen auf ihren Seiten regelmäßig Infos zu Glyphosat, auf die ich Sie jetzt hinweisen möchte. Sie werden von der Redaktion der Ämter aktualisiert, so dass ich allen Interessierten empfehle, sie als Lesezeichen im Browser zu speichern.

Hier der Link für Sie zur sehr informativen, übersichtlichen Seite des BfR, die Ihnen detailierte Einzelheiten zum großen Thema Pflanzenschutzmittel anbietet. Sie erfahren dort mehr zu Rechtsgrundlagen, gesundheitlichen Risiken oder der Überwachung gesetzlicher Vorgaben. Eine Liste verschiedener Pflanzenschutzmittel zeigt Ihnen deutlich, wie breit die Gifte Flora und Fauna belasten. Ohne den Menschen wäre unsere Umwelt viel gesünder!

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Feld mit Traktor beim Eggen_r_by_gabi-schoenemann_pixelio.de_

Eine Auswahl von Pflanzenschutzmitteln zeigt die ökologischen Folgen in ganzer Tragweite:

  • Herbizide: Mittel gegen Unkräuter (hierzu zählt Glyphosat)
  • Insektizide: Mittel gegen Insekten
  • Fungizide: Mittel gegen Pilzerkrankungen
  • Molluskizide: Mittel gegen Schnecken
  • Akarizide: Mittel gegen Milben
  • Rodentizide: Mittel gegen schädliche Nagetiere
  • Wachstumsregler: Mittel zur Steuerung biologischer Prozesse

Wenn Sie möchten, holen Sie sich noch mehr aktuelle Informationen zu Glyphosat im „Dossier zu Glyphosat & Co.“. Dort sammle ich für Sie Beiträge, Artikel und Links zum Thema Pflanzenschutzmittel. Lesen Sie, wie Ferrero mit Glyphosat und Paraquat Natur, Umwelt und menschliche Gesundheit in Chile für unsere Wohlstandsgesellschaft ruiniert. 

Dieser Link führt Sie zur empfehlenswerten Seite Aktuelle Infos zu Umwelt und Gesundheit“. Ich versuche, sie ständig auf dem neuesten Stand zu halten.

Als i-Tüpfelchen zum Thema abschließend noch die Seite aus ZEIT ONLINE für Sie: „Glyphosat – Vom Wundermittel zur potenziellen Gefahr“. Sie stellt ansprechend und übersichtlich Fakten und Hintergründe zum Dauerthema Glyphosat dar.

Nun wünsche ich Ihnen weiterhin gute Gesundheit und freue mich über Ihre Kommentare.

Grüne Grüße vom Schreibtisch an alle Besucher der Pestizidfreien Region!

© Paul Bock