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BASF, Bayer AG & Co. missachten EU-Recht zu Chemikalien

BUND deckt Missstände im EU-Chemikalienrecht auf

Nach Recherchen des BUND e.V. (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) missachten zahlreiche große Unternehmen das europäische Chemikalienrecht. Dieses Ergebnis ergab sich nach Auswertung aktueller Daten des BfR (Bundesamt für Risikobewertung). Dabei nahm der BUND Chemikalien unter die Lupe, die unzählige Haushalte verwenden. Damit zeigen die Recherchen ein sehr aussagefähiges Bild, das eine große Gefahr für Mensch und Umwelt bedeutet. Denn die Firmen umgehen die sogenannte REACH-Verordnung, die für alle europäischen Staaten gilt und zahlreiche Details genau regelt: von der Registrierung und Bewertung der Stoffe bis hin zur Zulassung und Einschränkung bei der Verwendung. Die genaue Bezeichnung der europäischen Chemikalienverordnung lautet Verordnung (EG) 1907/2006.

Das Umweltbundesamt (UBA) bietet Ihnen zu REACH noch mehr Infos und weiterführende Links.

Hier auch eine Publikation für Sie zum REACH-Kongress 2018 im pdf-Format zum Lesen, Ausdrucken und Herunterladen.

EU-Chemikalienverordnung REACH soll Mensch und Umwelt schützen

Die REACH-Verordnung verpflichtet Unternehmen und Industrie dazu, Mensch und Umwelt  eigenverantwortlich vor Chemikalienschäden zu schützen. Das Wort REACH bezeichnet eine Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben englischer Begriffe, die die Verordnung näher beschreiben: Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien).

Wenn Sie möchten, lesen Sie auf chemie.de noch mehr zur REACH-Verordnung. Dort erfahren Sie neben dem REACH-Zeitplan weitere Infos zur Geschichte und sogenannten Sicherheitsdatenblättern.

654 Großunternehmen torpedieren Verbraucherschutz

Wie die Süddeutsche Zeitung (EMPFEHLENSWERTER BEITRAG!) berichtet, halten sich offenbar 654 weltweit agierende Unternehmen nicht an die in der EU gültige REACH-Verordnung. Daher leben zumindest alle Europäer ohne den angestrebten Verbraucherschutz. Chemikalien, die noch nicht unter die REACH-Verordnung fallen, gefährden die Gesundheit von Mensch und Umwelt. Die Unternehmen missachten damit nicht nur die Verordnung, sondern bringen ihre Produkte oft auch ohne entsprechende Registrierung in den Verkehr.

Wie Erfahrungen zeigen (z.B. Glyphosat und weitere Pflanzenschutzmittel), können Geschädigte dann nur über umfangreiche, langwierige Klageverfahren zu ihrem Recht kommen. Natürlich muss dabei ein schlüssiger Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und noch nicht registrierten Produkten hergestellt werden.

Chemikalien bedrohen 413 Millionen Europäer

Laut Statistischem Bundesamt leben in Europa ungefähr 413 Millionen Menschen, die potentiell von nicht registrierten Chemikalien geschädigt werden können. Sicherlich wissen zahlreiche Betroffene gar nicht, dass eine haushaltsübliche Chemikalie sie verseucht hat. Denn Aufklärungen der Hersteller erfolgen nicht – vielleicht aus gutem Grund. Wichtig dabei aber sind immerwährende unabhängige Recherchen und Studien, die solche Missstände aufdecken. Trotzdem bleiben bisher aufgetretene, gesundheitliche Beeinträchtigungen für Mensch und Umwelt noch völlig ungewiss. Die EU muss zukünftig streng darauf achten, die Einhaltung der REACH-Verordnung regelmäßig zu überprüfen und aufgedeckte Lücken zu schließen.

 

Aktuelle Infos für Sie zum Thema „Umwelt und Gesundheit“

Wie bei jedem Beitrag freue ich mich auf Ihre Kommentare.

Bleiben Sie weiterhin kritisch und gesund!

© Paul Bock

 

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Pflanzenschutzmittel vergiften Natur, Umwelt und Menschen nachhaltig copyright Claudia Weidt-Goldmann

Neuer Redakteur für Pestizidfreie Region – BVL bietet Ihnen tagesaktuelle Infos zu Pflanzenschutzmitteln – BVL und BfR zu Glyphosat

Neuer Redakteur nun im Boot für Pestizidfreie Region

Als neuer Redakteur der Pestizidfreien Region möchte ich Sie heute zunächst kurz begrüßen und Ihnen ein paar Worte zu meiner Person verraten. So erfahren Sie, wer nun auch auf dem Blog aktuelle Infos für Sie veröffentlicht. Als überzeugter, manchmal wütender Umweltschützer habe ich mir in den letzten Jahren viel Wissen zu Umwelt-und Naturschutz angeeignet. Diese Kenntnisse schärfen meine Sinne, um sie leichter an Sie weiterzugeben.

Ohne Recherche aus zahlreichen Quellen geht es nicht
Ohne Recherche aus zahlreichen Quellen geht es nicht

In einfacher, verständlicher Sprache versuche ich, Ihnen undurchsichtige Sachverhalte zu verdeutlichen. Durch genaue Recherchen biete ich Ihnen reichhaltiges Informationsmaterial, das Ihr Wissen zu Umwelt und Natur aktuell bereichert. Ich heiße Paul Bock.

Doch nun Schluss mit einführenden Worten.

BVL bietet Ihnen tagesaktuelle Infos zu Pflanzenschutzmittel

Bei meinen Recherchen über Pestizide stieß ich auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Das Amt wird Ihnen wohl bereits bekannt sein. Denn es kümmert sich um zahlreiche Bereiche, die jeden von uns angehen: zum Beispiel Lebens-, Futter-, Pflanzenschutzmittel, aber ebenso Tierarzneimittel. Auch der Bereich Gentechnik fällt in sein Aufgabenspektrum. 

Das BVL arbeitet als sogenannte Bundesoberbehörde selbstständig im  Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Wie Sie vielleicht wissen, leitet Frau Julia Klöckner das Ministerium.

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BVL und Bundesinstitut für Risikobewertung zu Glyphosat & Co.

Nach wie vor bleibt Glyphosat im Fokus der Medien. Das hochbrisante Pflanzenschutzmittel wirkt als sogenanntes Herbizid, also als aggressives Unkrautvernichtungsmittel. Nachweislich verursacht es auch weitere ökologische Schäden: es führt zum großflächigen Insektenschwund. In der Folge zum Vogelschwund. 

Das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) und das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) veröffentlichen auf ihren Seiten regelmäßig Infos zu Glyphosat, auf die ich Sie jetzt hinweisen möchte. Sie werden von der Redaktion der Ämter aktualisiert, so dass ich allen Interessierten empfehle, sie als Lesezeichen im Browser zu speichern.

Hier der Link für Sie zur sehr informativen, übersichtlichen Seite des BfR, die Ihnen detailierte Einzelheiten zum großen Thema Pflanzenschutzmittel anbietet. Sie erfahren dort mehr zu Rechtsgrundlagen, gesundheitlichen Risiken oder der Überwachung gesetzlicher Vorgaben. Eine Liste verschiedener Pflanzenschutzmittel zeigt Ihnen deutlich, wie breit die Gifte Flora und Fauna belasten. Ohne den Menschen wäre unsere Umwelt viel gesünder!

Feld mit Traktor beim Eggen_r_by_gabi-schoenemann_pixelio.de_
Feld mit Traktor beim Eggen_r_by_gabi-schoenemann_pixelio.de_

Eine Auswahl von Pflanzenschutzmitteln zeigt die ökologischen Folgen in ganzer Tragweite:

  • Herbizide: Mittel gegen Unkräuter (hierzu zählt Glyphosat)
  • Insektizide: Mittel gegen Insekten
  • Fungizide: Mittel gegen Pilzerkrankungen
  • Molluskizide: Mittel gegen Schnecken
  • Akarizide: Mittel gegen Milben
  • Rodentizide: Mittel gegen schädliche Nagetiere
  • Wachstumsregler: Mittel zur Steuerung biologischer Prozesse

Wenn Sie möchten, holen Sie sich noch mehr aktuelle Informationen zu Glyphosat im „Dossier zu Glyphosat & Co.“. Dort sammle ich für Sie Beiträge, Artikel und Links zum Thema Pflanzenschutzmittel. Lesen Sie, wie Ferrero mit Glyphosat und Paraquat Natur, Umwelt und menschliche Gesundheit in Chile für unsere Wohlstandsgesellschaft ruiniert. 

Dieser Link führt Sie zur empfehlenswerten Seite Aktuelle Infos zu Umwelt und Gesundheit“. Ich versuche, sie ständig auf dem neuesten Stand zu halten.

Als i-Tüpfelchen zum Thema abschließend noch die Seite aus ZEIT ONLINE für Sie: „Glyphosat – Vom Wundermittel zur potenziellen Gefahr“. Sie stellt ansprechend und übersichtlich Fakten und Hintergründe zum Dauerthema Glyphosat dar.

Nun wünsche ich Ihnen weiterhin gute Gesundheit und freue mich über Ihre Kommentare.

Grüne Grüße vom Schreibtisch an alle Besucher der Pestizidfreien Region!

© Paul Bock